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Regulierung der Digitalisierung durch das Datenschutzgesetz: ein untauglicher Versuch.

  • Autor/Autorin: Nicolas Passadelis
  • Kategorie: Podcasts
  • Rechtsgebiete: Datenschutz
  • DOI: 10.38023/3e21966a-e23a-4a1f-9a96-f87dda89e807
  • Zitiervorschlag: Nicolas Passadelis, Regulierung der Digitalisierung durch das Datenschutzgesetz: ein untauglicher Versuch., in: Podcasts@Weblaw Welchen Datenschutz brauchen wir in der Zukunft?
Ob man sie begrüsst oder mit Argwohn betrachtet: Digitalisierung ist eine Realität. Digitale Anwendungen durchdringen mittlerweile nahezu alle Bereiche der Gesellschaft. Zunehmend beherrschen sie sowohl den beruflichen als auch den privaten Alltag. Mit der Nutzung digitaler Angebote geht in hohem Masse auch die Preisgabe von personenbezogenen Daten und deren Nutzung durch Dritte einher. In seiner jüngsten Ausprägung begegnet das nationale wie auch internationale Datenschutzrecht dieser Entwicklung noch immer mit dem Konzept der informationellen Selbstbestimmung. In Anbetracht der Tatsache, dass die betroffenen Personen dem Phänomen der Digitalisierung mehr und mehr machtlos gegenüberstehen, stellt sich die Frage, ob man die rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der Digitalisierung tatsächlich mit Rechtskonzepten regulieren sollte, die einer überkommenden Rechtstraditionen entstammen und von der technischen wie auch gesellschaftlichen Entwicklung überholt wurden. Das Referat zeigt auf, warum die heute noch relevanten Rechtsprinzipien für die Regulierung untauglich sind und diskutiert alternative Lösungsansätze.